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Das Problem: Donau-Ausbau droht Auen zu zerstören

Zwischen Straubing und Vilshofen ist die Donau auf 70 Kilometern noch ein frei fließender Strom. An ihren Ufern ist die Natur wild und die Kultur reich. Donau wer, Donau was? Ein Artikel der ZEIT vom 06.10.2005 (anklicken!) vermittelt ein - wie wir finden - anschauliches und neutrales Bild.

Der geplante Ausbau der Donau - egal ob mit oder ohne Staustufen - verursacht gravierende Schäden an Pflanzen- und Tierwelt. Einige seltene Arten, wie die Kahn-Schnecke, wären mindestens vom Aussterben bedroht, wenn nicht sogar regelrecht dazu verdammt.

Ausschnitt aus einem Film vom Hubertus Wiendl von 2000:

Ein Ausbau mit Staustufen wäre ein Skandal für die Glaubwürdigkeit demokratischer Beschlüsse. Der Bundestag hat im Februar 2002 beschlossen, dass die Schifffahrtsbedingungen in der Donau verbessert werden sollen, aber ohne Staustufen. Seit dem verschwendet die bayerische Staatsregierung Steuergelder um Staustufenvarianten zu prüfen, die der Bundestag nicht bauen will.

Darüber hinaus sind die Gründe für den Donauausbau höchst zweifelhaft. Angeblich ist der letzte freifließende Donauabschnitt zwischen Straubing und Vilshofen das “Nadelöhr der Donauschifffahrt”. Um Fahrrinnentiefe, Fahrrinnenbreite und Abladehöhen zu verbessern muss gebaut werden. Das klingt einfach, ist es aber nicht, denn vom Ausbau profitiert weder die Binnenschifffahrt auf der Donau noch die Natur.

Hier erfahrt Ihr, was wir dagegen unternehmen wollen!

Lese weiter, wenn du erfahren willst warum

  • nur die Energiekonzerne vom Donauausbau profitieren
  • die Donau als Bundeswasserstraße keinen ökologischen Vorteil bringt
  • der Donau-Ausbau eine massive Geldverschwendung ist
  • die Tier- und Pflanzenwelt der Donaulandschaft durch den Ausbau vom Aussterben bedroht ist

Energiekonzerne, die eigentlichen Gewinner?
Vom Donau-Ausbau mit Staustufen profitieren nur die Energiekonzerne E.on, Lechwerke AG und Energie Baden-Württemberg AG. Als Besitzer der 1921 gegründeten Rhein-Main-Donau AG (RMD AG) haben sie bis 2050 das Recht Wasserkraft von Rhein, Donau und Lech zur Energiegewinnung zu nutzen. D.h. das ökologisch fatale Bauwerk wird aus Steuergeldern finanziert und die Energiekonzernen machen Gewinn mit dem sogenannten “Ökostrom”. Aktuelle Pläne für einen Ausbau mit Staustufen sehen keinen Kraftwerk zur Energiegewinnung vor. Entsprechende Planungen können später allerdings noch einbezogen werden.

Donau bringt keine Entlastung des Straßenverkehrs
Die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schifffahrt ist nur ein Vorwand für den Ausbau. Auf der Donau werden fast ausschließlich Futtermittel, Stahl und Erze verschifft. Diese sogenannten Massengüter werden normalerweise mit Güterzügen und nicht mit LKW transportiert. Prognosen, die eine Verdoppelung der Gütermenge in den nächsten Jahren vorhersagen, sind darüber hinaus völlig übertrieben.

Staustufen = Geldverschwendung
Bisher wurden mehrere Millionen Euro verschwendet um Ausbauvarianten mit Staustufen zu prüfen, obwohl die Bundesregierung sich schon 2002 gegen Staustufen entschieden hat. Weitere 33 Millionen Euro sind nun für die Planung veranschlagt. Der Bau einer Staustufe kostet mindestens 250 Mio Euro aus Steuergeldern. Ein Drittel bezahlt das Land Bayern, die restlichen zwei Drittel der Bund.

Ein Teil dieses Geldes bekommt auch die RMD, weil sie die Ausbauvarianten prüft, plant und voraussichtlich auch den Bauauftrag übernehmen soll. Klartext: Ein Unternehmen, welches für den Ausbau mit Staustufen mehr Geld bekommt und zusätzlich aus der Wasserkraft Geld machen kann, ist für eine angeblich “unabhängige” Prüfung verantwortlich.

Natur geht vor
Vorgeschriebene Verträglichkeitsprüfungen für Eingriffe in Schutzgebiete wurden bisher nicht durchgeführt. Denn das Ergebnis dieser Untersuchungen liegt auf der Hand: die Zerstörung der Wasserdynamik in den Auen lässt sich niemals ausgleichen. Symbol für die unwiderruflichen Folgen der Zerstörung ist die weltweit einzigartige Donau-Kahn-Schnecke. Ein Ausbau der Donau bedeutet das sichere Aussterben dieser Tiere.

Weite Teile der Donau sind als FFH-Schutzgebiete ausgezeichnet, denn:

  • Im Donauwasser leben zahlreiche seltene Fische, Muscheln und Amphibien.
  • Am Ufer und in den Auwäldern brüten einige akut vom aussterben bedrohte Vogelarten.
  • Im Winter rasten teilweise über 50.000 Vögel in diesem Gebiet.
  • Viele Pflanzen, die auf der Roten Liste stehen, kommen hier vor.

Unsere Recherche und unsere Forderungen in einem detaillierten Hintergrundpapier findet Ihr hier (klicken!).

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Kurzinfo - Worum geht’s?

Wie ist die Situation?

Die bayerische Landesregierung plant den letzten Abschnitt frei fließende Donau zwischen Vilshofen und Straubing zu kanalisieren. Und das obwohl der Bundestag sich ausdrücklich gegen diese Maßnahme ausgesprochen hat. Mehr erfährst Du hier.

Was steht auf dem Spiel?

Durch die Kanalisierung würden gravierende Schäden an Pflanzen- und Tierwelt verursacht werden. Einige seltene Arten, wie die Kahn-Schnecke, wären zum Aussterben verdammt.

Was tun wir dagegen?

Die JBN veranstaltet vom 4. bis 10. August ein Zeltlager in dem bedrohten Gebiet, um friedlich zu protestieren und die Öffentlichkeit auf diesen Skandal aufmerksam zu machen. Mehr…

Wie kann ich helfen?

Um unsere Sache zu unterstützen kannst du entweder direkt am Zeltlager teilnehmen und so zeigen, dass dir die Kanalisierung gegen den Strich geht. Oder du setzt dein Zeichen online und unterschreibst unsere Petition.

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Anmeldung

  • Die Anmeldung zum DOitNAU erfolgt per Online-Anmeldung auf der Website www.doitnau.de
    Jeder Teilnehmer sollte sich separat über das Onlineformular anmelden.
  • Bei Teilnehmern unter 18 Jahre, muss zusätzlich zu Online-Anmeldung eine Teilnahmeerlaubnis von einem Erziehungsberechtigten unterschrieben werden. Den entsprechenden Vordruck könnt ihr auf der Website www.doitnau.de downloaden und an die JBN Landestelle, Trivastarße 13, 80637 München senden.
  • Eine formlose Anmeldung ist für volljährige Teilnehmer per E-Mail, Fax oder Brief unter Angabe folgender Daten ebenfalls möglich:
    • Titel und Datum der Veranstaltung.
    • Name, Vorname, Adresse, Geburtsdatum, Tel. und E-Mail-Adresse des Teilnehmers.
  • Krankheiten, Allergien und sonstige körperliche und geistige Beeinträchtigungen müssen bei der Anmeldung schriftlich mitgeteilt werden.
  • Die Anmeldung wird von der JBN i.d.R. schriftlich per Email bestätigt.
  • Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Posteingangs berücksichtigt.
  • Weitere Informationen wie Wegbeschreibung, Packliste und Zeitplan etc. erhalten die Teilnehmer per Email. Mit der Anmeldung zum DOitNAU gibt der Teilnehmer sein Einverständnis Emails von der Jugendorganisation Bund Naturschutz zu erhalten.

Teilnehmerbeitrag

  • Der Teilnehmerbeitrag für das DOitNAU Festival beträgt 90 € für die gesamte Woche oder pro Tag 15-20 € nach Selbsteinschätzung.
  • Verpflegung und ein Zeltplatz auf dem Lagergelände ist im Teilnehmerbeitrag enthalten. Die Teilnehmer müssen ihre eigenen Zelte mitbringen. Wasser und Tee stehen kostenlos zu Verfügung.
  • Andere Getränke können auf dem DOitNAU Festival gekauft werden.
  • Kosten für die An- und Abreise müssen vom Teilnehmer selbst getragen werden.
  • Der Teilnehmerbeitrag muss bei der Ankunft im Zeltlager bezahlt werden.

Alter der Teilnehmer

  • Die Teilnehmer bei DOitNAU Festival müssen mindesten 16 Jahre alt sein.
    Beim DOitNAU Festival ist jeder Teilnehmer für sein Handeln selbst verantwortlich und haftbar.
    Es gibt keine Betreuer/innen.

Haftung und Ausschluss

  • Die Teilnahme an Veranstaltungen der JBN erfolgt auf eigene Gefahr.
  • Die JBN haftet nur im Rahmen der gesetzlichen Haftpflicht für Personen- und Sachschäden, wenn diese auf Verschulden der JBN oder einer mit der Leitung beauftragten Person zurückzuführen sind.
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  • Mit der Anmeldung werden die Teilnahmebedingungen der JBN durch die Teilnehmer oder deren Erziehungsberechtigte anerkannt.
  • Gerichtsstand ist München.